Prof. Dr. Ulrich Kaiser
Professor für Musiktheorie
Hochschule für Musik und Theater München
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Unterricht Musiktheorie

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Unterrichtsveranstaltungen für den Zeitraum: 

ZeitMontagDienstagMittwoch
11:15Hs Passacaglien und Fugen von J. S. Bach  
11:30  
11:45  
12:00 Publikationstechnik
12:15Hs Scorpions - Vom Krautrock in die »Hall of Heavy Metal History«
12:30
12:45  
13:00SprechstundeMultimedia (Mappenbetreuung)
13:15
13:30
13:45 
14:00  
14:15 S Interdisziplinäres Projekt I
14:30 
14:45 
15:00  
15:15 Ps Popformeln
15:30 
15:45  
16:00   
16:15 Hs Musik von 1890 bis 1925Ps Kantionalsatz, Choralsatz und Liedsatz
16:30 
16:45 
17:00  
17:15 Ps Satzmodelle
17:30 
17:45  

Hs Passacaglien und Fugen von J. S. Bach

Montag, Beginn: 11:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Passacaglia (18. Jahrhundert)

Im Mittelpunkt des Seminars steht die analytische Beschäftigung mit Fugenkompositionen Johann Sebastian Bachs und Passacaglien-Kompositionen für Tasteninstrumente. An die Erkenntnisse der Analysen schließen sich Stilübungen an, die auf die entsprechenden Aufgaben im Staatsexamen vorbereiten.

Hs Scorpions - Vom Krautrock in die »Hall of Heavy Metal History«

Dienstag, Beginn: 12:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Jazz- und Popularmusik (keine gattungsspezifischen Einschränkungen)

Die Karriere der erfolgreichsten deutschen Rockband um Rudolf Schenker begann in Hannover im Umfeld des ›Krautrock‹ und entwickelte sich seit spätestens Mitte der 70er Jahren zu einem internationalen Rock-Act. Die Band, die mit Songs wie ›Still Loving You‹, ›Wind of Change‹ und ›Humanity‹ Weltruhm erlangt hat, wurde 2017 in die »Hall of Heavy Metal History« aufgenommen. Einen Schwerpunkt des Seminars bilden die wichtigsten Alben der Band im Hinblick auf Songwriting, Stil und Produzenten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Vorbereitung der entsprechenden Staatsexamensaufgaben (Pop/Rock in Tonsatz und Analyse).

S Interdisziplinäres Projekt I

Dienstag, Beginn: 14:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Projektseminar

Ziel des Seminars ist es, in Gruppen- oder auch Einzelarbeit ein Projekt zu planen und zu präsentieren. Denkbar ist es beispielsweise, einen Rocksong zu schreiben, ein Hörspiel zu erstellen, einen Film zu vertonen oder die Orchesterbearbeitung des Wintersemesters zu erweitern. Individuelle Vorhaben können ggf. nach Absprache betreut werden. Die Projekte werden am letzten Dienstag des Semesters (ab ca. 14.15 Uhr) öffentlich vorgestellt (Präsentation).

Hs Musik von 1890 bis 1925

Dienstag, Beginn: 16:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Moderne 1890 bis 1925 (keine gattungsspezifischen Einschränkungen)

Als »Gleichzeitigkeit des Ungleichzeitigen« (Carl Dahlhaus) lässt es sich bezeichnen, wenn um 1900 ›romantische‹ Orchestermusik von Mahler, Puccini, Leoncavallo und Reger der Musik des ›Impressionismus‹ von Debussy und Ravel gegenübersteht, wenn avantgardistische Musik von Ives und Schönberg nationale Bemühungen von Bártok und Kodály kontrapunktiert oder wenn Ragtime auf die Musik von Skrjabin und Glazunov trifft. Die Auflösung von Zeit- und Personalstilen sowie eine Diversifikation von Musik sind Themen dieses Seminars, wobei die Schwierigkeiten der musikalischen Analyse auf der einen, die Probleme der didaktischen Umsetzungen für den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen auf der anderen Seite reflektiert werden.

Ü Publikationstechnik

Mittwoch, Beginn: 12:00, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Musiktheorien und ihre Methoden

In diesem Seminar geht es um die technische Seite des Publizierens (mit Office- oder Dekstoppublishing-Programmen sowie Publizieren im Internet). Darüber hinaus wird die Arbeit mit einer Versionsverwaltung (GIT) vorgestellt. Das Seminar hat die Kompetenzen zum Ziel, das eigene Profil in einer digitalen Welt angemessen darstellen zu können.

Ps Popformeln

Mittwoch, Beginn: 15:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Musik und Form

Die musiktheoretische Beschäftigung mit Populärer Musik stößt auf zahlreiche Schwierigkeiten, zum Beispiel werden Fachbegriffe in der Regel äußerst ungenau gebraucht. Schwerpunkte des Seminars bilden Gliederungsanalysen unterschiedlicher Songs und die Lektüre entsprechender Literatur. Die Analysen sollen von Seminarteilnehmerinnen und -teilnehmern mithilfe der Software AnaVis (PC/MAC) zur Visualisierung von Formverläufen selbst erstellt werden (die Bereitschaft zum regelmäßigen Erstellen der Gliederungsanalysen wird erwartet). Ziel des Seminars ist der bewusste Umgang mit Formbegriffen in der Analyse Populärer Musik.

Ps Kantionalsatz, Choralsatz und Liedsatz

Mittwoch, Beginn: 16:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Stimmführung und Harmonie

In diesem Seminar werden Basics des vierstimmigen Satzes besprochen und geübt. In der Arbeit sollen dabei einerseits stilistische Unterschiede zwischen Kantionalsatz, Choralsatz und Liedsatz deutlich werden, andererseits auch unterschiedliche Vorgehensweisen reflektiert werden. Ziel des Seminars ist es, Chorsätzen schreiben zu können und unterschiedlicher Methoden der Vermittlung kennenzulernen.

Ps Satzmodelle

Mittwoch, Beginn: 17:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Stimmführung und Harmonie

Die Forschungen von Carl Dahlhaus (›Satztypen und -formeln des 15. und 16. Jahrhunderts‹) haben die Entwicklung des Ausbildungsfachs Musiktheorie in Deutschland maßgeblich beeinflusst. In diesem Seminar werden verschiedene Satzmodelle (Quintfallsequenz, Parallelismus, zur Modulation etc.) vorgestellt, praktisch geübt sowie in der musikalischen Analyse angewendet. Darüber wird die Bedeutung von Modellen für die Musiktheorie und die musikalische Analyse thematisiert.