Prof. Dr. Ulrich Kaiser
Professor für Musiktheorie
Hochschule für Musik und Theater München
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Unterricht Musiktheorie

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Unterrichtsveranstaltungen für den Zeitraum: 

ZeitMontagDienstagMittwoch
11:15Hs Musik zwischen 1500 und 1650   
11:30  
11:45  
12:00  
12:15Hs Wissenschaftliches Arbeiten 
12:30 
12:45  
13:00 Multimedia (Betreuung einer Mappe)
13:15Ps Popmusik-Arrangement (GMR)
13:30
13:45 
14:00Sprechstunde 
14:15S Arrangieren
14:30
14:45
15:00  
15:15 Ps Kadenz und Kadenzharmonik
15:30 
15:45  
16:00   
16:15 Hs Fuge, Sonate, Kunstlied, Pop - Musiktheorie für die Schule?Ps Was versteht man unter Kontrapunkt?
16:30 
16:45 
17:00  
17:15 Ps Form und Formenlehre
17:30 
17:45  

Hs Musik zwischen 1500 und 1650

Montag, Beginn: 11:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Motette (Kontrapunkt des 16. Jahrhunderts)

Ziel des Seminars ist es, sich für zwischen 1500 und 1650 komponierte Musik eine technische und ästhetische Deutungskompetenz zu erarbeiten. Dazu gehört das Kennenlernen verschiedener Gattungs- (Motette, Madrigal) und Personalstile (Palestrina, Lasso, Monteverdi, Ward u.v.a.), das Erstellen von Stilübungen sowie das Erlernen eines spezifischen Fachvokabulars, um Musik dieser Zeit analytisch angemessen begegnen zu können. Hilfsmittel zum Erreichen dieser Ziele sind die Beschäftigung mit ausgewählten Forschungsbeiträgen zum Thema, Online-Lehrgänge zum Erlernen der technisch-handwerklicher Fähigkeiten sowie das Erstellen kleinerer schriftlicher Analysebeiträge (die beiden zuletzt genannten Punkte dienen zum Beibringen von Leistungsnachweisen sowie zur Vorbereitung auf das Staatsexamen).

Ps Popmusik-Arrangement (GMR)

Montag, Beginn: 13:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Jazz- und Popularmusik (keine gattungsspezifischen Einschränkungen)

In diesem Kurs wird das Erstellen von Popmusik-Arrangements geübt. Hilfsmittel dazu sind unter CC-Lizenz veröffentlichte Anleitungshefte (PDF), eine frei nutzbare Online-DAW (Bandlab) sowie Freeware/Open-Source-Software (MuseScore und Cakewalk). Ziel des Seminars ist die Kompetenz, Pomusikarrangement (auch für das Klassenmusizieren) herstellen zu können.

Hs Wissenschaftliches Arbeiten

Dienstag, Beginn: 12:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Anderes

Was ist Wissenschaft? Was heißt es, wissenschaftlich zu arbeiten? Neben einer Klärung dieser grundlegenden Fragen werden in diesem Seminar praktische Kompetenzen im Recherchieren von Informationen über Datenbanken und das Internet vermittelt (OPAC, DBIS, EZB, Subito, Operatorensuche bei Wikipedia und Google etc.). Darüber hinaus wird geübt, wissenschaftliche Texte verschiedener Wissenschaftsspielarten (Hermeneutik, Konstruktivismus, Systemtheorie) zu verstehen, zusammenzufassen und zu würdigen bzw. zu kritisieren. Damit werden jene Fähigkeiten geübt, die in den sog. W-Seminaren in Gymnasien vermittelt werden sollen (Anwendungs- und Medienkompetenz, Reflexionskompetenz und Urteilskompetenz). Nicht zuletzt werden Kenntnisse vermittelt, die für das Erstellen umfangreicherer schriftlicher Beiträge wichtig sind (z.B. ein professioneller Umgang mit Office-Programmen wie Word). Das Seminar ist zur Vorbereitung schriftlicher Arbeiten (ZULA, BA, MA) und des schriftlichen Staatsexamens (Analyse) geeignet, für Studierende des Studiengangs BA Musiktheorie ist es verpflichtend.

S Arrangieren

Dienstag, Beginn: 14:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Anderes

In diesem Seminar werden Orchesterbearbeitungstechniken anhand verschiedener Stile erprobt, wobei es Ziel des Seminars ist, eine Instrumentationsarbeit für Orchester auszuarbeiten sowie deren Notat in digitaler Form herzustellen (z.B. mit Sibelius, Musescore etc.). In einer Blockveranstaltung gegen Ende des Wintersemesters ist diese Ausarbeitung Gegenstand eines kurzen Einstudierungsversuchs.

Hs Fuge, Sonate, Kunstlied, Pop - Musiktheorie für die Schule?

Dienstag, Beginn: 16:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Anderes

Fuge, Sonate, Kunstlied, Pop - Musiktheorie für die Schule? Im Musikstudium des gymnasialen Lehramts haben diese Themen in Bayern allein dadurch Gewicht, weil Sie examensrelevant sind. Aber welcher Wert käme diesen Themen zu, wären sie nicht examensrelevant? Grundlage zu einer Antwort auf diese Frage geben ein Musiktheorie-Verständnis musikpädagogischer Publikationen sowie aktuelle Lehrwerke zum Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen (in Bayern). Hierfür werden aktuelle musikpädagogische Beiträge über Musiktheorie auf den dahinterliegenden Musiktheoriebegriff analysiert sowie Schulpublikationen einem Crashtest hinsichtlich ihrer fachlichen Validität unterzogen. Darüber hinaus wird danach gefragt, wie Schülerinnen und Schüler Musik wahrnehmen und inwiefern das Wissen um musikalische Strukturen ihre Wahrnehmung verändern kann. Hierzu können in Kooperation mit dem Musikunterricht am Gisela-Gymnasium (Dr. Wied) eigene Unterrichtskonzepte realisiert und reflektiert werden, wobei ein Schwerpunkt auf den während der Cornona-Pandemie gemachten Erfahrungen mit den digitalen Möglichkeiten des Musikunterrichtens liegen wird. Nicht zuletzt bietet dieses Seminar in Kooperation mit einem Seminar der Musikpädagogik »Musiktheorie im Unterricht: kognitions- und gestaltpsychologische Perspektiven« (Prof. DDDr. Mastnak) die Möglichkeit, konkrete Unterrichtsinhalte aus der Perspektive der kognitiven Musikpsychologie explizit in den Blick zu nehmen.

Ü Multimedia (Betreuung einer Mappe)

Mittwoch, Beginn: 13:00, Dauer: 2:0, Raum L119
Bereich: Projektseminar

Themen: Webtechnologien (HTML, CSS, JS), Destop-Publishing und Bildbearbeitung mit Open-Source-Programmen (Scribus, Gimp) und Online (Photopea), professionelles Arbeiten mit Office-Programmen (Word, Exel, Powerpoint oder Writer, Calc oder Impress), Video- und Audiobearbeitung mit kostenlosen Programmen (Shotcut, Cakewalk), proprietären Lösungen (Cubase, Magix) oder Online (Bandlab).

Ps Kadenz und Kadenzharmonik

Mittwoch, Beginn: 15:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Stimmführung und Harmonie

Was ist eine Kadenz? – Eine spezifische Stimmführung? Eine bestimmte Harmoniefolge? In diesem Seminar wird das Thema aus verschiedenen Perspektiven in den Blick genommen und die Bedeutung von Kadenzen (im weitesten Sinne) für Kompositionen aus vier Jahrhunderten aufgezeigt.

Ps Was versteht man unter Kontrapunkt?

Mittwoch, Beginn: 16:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Stimmführung und Harmonie

In diesem Seminar geht es nicht nur um die Frage, was in der musikalischen Fachsprache als ›Kontrapunkt‹ bezeichnet wird, sondern auch darum, welcher Wert dem kontrapunktischen Denken für die Erklärung von Musik auf der einen sowie dem Herstellen von Stilübungen/Arrangements auf der anderen Seite zukommt. Die Perspektive ›Kontrapunkt‹ ist dabei keineswegs nur eine, die sich für vor 1600 komponierte Musik anbietet, sondern auch für Musik der Klassik, Romantik und der Moderne (inkl. Popularmusik).

Ps Form und Formenlehre

Mittwoch, Beginn: 17:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Musik und Form

In diesem Seminar wird ein Überblick über musikalische Formen gegeben und anhand zahlreicher Beispiele die Bedeutung von Modellen für die Formenanalyse veranschaulicht. Darüber hinaus kann der Frage Raum gegeben werden, welche Rolle Formenlehre für den Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen spielt bzw. spielen könnte und wie sich Formenlehre im Musikunterricht vermitteln lässt.