Prof. Dr. Ulrich Kaiser
Professor für Musiktheorie
Hochschule für Musik und Theater München
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Unterricht Musiktheorie

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Unterrichtsveranstaltungen für den Zeitraum: 

ZeitMontagDienstagMittwoch
11:15Hs Fuge und Konzert im Werk J. S. Bachs  
11:30  
11:45  
12:00  
12:15Hs Formfunktionen der Sonatenform 
12:30 
12:45  
13:00 Multimedia (Betreuung einer Mappe)
13:15Ps (Romantischer) Chorsatz (GMR)
13:30
13:45 
14:00Sprechstunde 
14:15S Projekt (IM I)
14:30
14:45
15:00  
15:15 Ps Wie wird Musik analysiert?
15:30 
15:45  
16:00   
16:15 Ps Pop-/Rockmusik - Analyse, Stilübung und DidaktikPs Was passiert im 5. Takt? Strukturen in Schlager- und Popmusik
16:30 
16:45 
17:00  
17:15 Ps Musiktheorie und wo sie zu finden ist
17:30 
17:45  

Hs Fuge und Konzert im Werk J. S. Bachs

Montag, Beginn: 11:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Fuge (18. Jahrhundert)

Im Mittelpunkt des Seminars steht die analytische Beschäftigung mit Fugenkompositionen Johann Sebastian Bachs für Tasteninstrumente (mit einem Seitenblick auf seine Violinkonzerte). An die Erkenntnisse der Fugenanalysen schließen sich einerseits Stilübungen an, andererseits exemplarische Umsetzungen des Themas in aktuellen Schulpublikationen (vgl. Bayerischer Lehrplan Mu 7.3).

Ps (Romantischer) Chorsatz (GMR)

Montag, Beginn: 13:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Stimmführung und Harmonie

In diesem Seminar werden Kompetenzen im Schreiben von Chorsätzen vermittelt. Ausgehend vom ›romantischen Chorsatz‹ werden Stilmittel erarbeitet, die sich auch für das Schreiben einfacher zwei- und dreistimmiger Sätze (z.B. für einen Schulchor) verwenden lassen.

Hs Formfunktionen der Sonatenform

Dienstag, Beginn: 12:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Sonatensatz (18./19. Jahrhundert)

In diesem Seminar wird der Frage nachgegangen, wie sich die gängigen Formfunktionen (Hauptsatz, Überleitung, Seitensatz, Schlussgruppe, Exposition, Durchführung und Reprise) in Sinfonien oder Sonaten angemessen bestimmen lassen. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse sollen einerseits in der Analyse von zwischen 1760 und 1830 komponierter Musik sowie andererseits in praktischen Stilübungen zur Sonate überprüft werden. Nicht zuletzt sollen die erworbenen Kompetenzen auch dazu befähigen, die fachliche Angemessenheit von Unterrichtseinheiten in aktuellen Lehrwerken für allgemeinbildende Schulen beurteilen zu können.

S Projekt (IM I)

Dienstag, Beginn: 14:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Projektseminar

Ziel des Seminars ist es, in Gruppen- oder Einzelarbeit ein Projekt zu planen und zu präsentieren. Denkbar ist es beispielsweise, einen Rocksong zu schreiben, ein Hörspiel zu erstellen, einen Film zu vertonen, ein Arrangement für Kammermusik mit/oder ohne Chor auszuarbeiten und aufzuführen etc. Weitere individuelle Vorhaben können ggf. nach Absprache betreut werden. Die Projekte werden am letzten Dienstag des Semesters (ab 14.00 Uhr) öffentlich vorgestellt (Präsentation).

Ps Pop-/Rockmusik - Analyse, Stilübung und Didaktik

Dienstag, Beginn: 16:15, Dauer: 1:30, Raum L119
Bereich: Pop- oder Rocksong (20. Jahrhundert)

Das Vorurteil, Pop- und Rockmusik könne man nicht analysieren, ist verbreitet und prägt nicht selten den Umgang mit entsprechender Musik. In diesem Seminar werden einerseits ausgewählte Forschungsbeiträge zur Analyse von Pop- und Rockmusik gelesen und diskutiert. Der exemplarische Einblick in die Forschung soll nicht zuletzt helfen, die entsprechende Analyseaufgabe des Staatsexamens vorzubereiten. Darüber hinaus kann ein in den vergangenen Seminaren kooperativ erstelltes Arbeitsheft zum Songwriting erweitert und zur Vorbereitung der Stilübungsaufgabe im Staatsexamen genutzt werden. Nicht zuletzt kann der Umgang mit Pop- und Rockmusik in Schulbüchern untersucht und überlegt werden, welche Möglichkeiten der Umsetzung für dieses Thema im schulischen Kontext darüber hinaus vorstellbar sind.

Ü Multimedia (Betreuung einer Mappe)

Mittwoch, Beginn: 13:00, Dauer: 2:0, Raum L119
Bereich: Anderes

Themen: Webtechnologien (HTML, CSS, JS), Destop-Publishing und Bildbearbeitung mit Open-Source-Programmen (Scribus, Gimp), professionelles Arbeiten mit Office-Programmen (Word, Exel, Powerpoint oder Writer, Calc oder Impress), Video- und Audiobearbeitung mit proprietären Lösungen (Cubase, Magix).

Ps Wie wird Musik analysiert?

Mittwoch, Beginn: 15:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Musiktheorien und ihre Methoden

In diesem Proseminar wird der Frage nachgegangen, wie bzw. mit welchen Methoden in der Fachliteratur (vom Schulbuch bis zum wissenschaftlichen Aufsatz) Musik analysiert wird. Ziel ist es einerseits, die dort jeweils angewendeten Methoden zu verstehen und andererseits in den Blick zu nehmen, welches methodisches Repertoire in der Schule für welche Lehrinhalte von Nutzen sein könnte.

Ps Was passiert im 5. Takt? Strukturen in Schlager- und Popmusik

Mittwoch, Beginn: 16:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Musik und Form

Ausgehend von Beobachtungen, was im 5. Takt in Schlager- und Popmusik passiert, werden harmonische und melodische Strukturen im Hinblick auf die Frage untersucht, welche Bedeutung diese Ereignisse auf die Wahrnehmung der musikalischen Form haben. Der Aspekt der Formwirkung wird dabei sowohl auf Detailebene (z.B. Periode, Satz und SRDC-Schema) als auch im Hinblick auf die Form des ganzen Songs berücksichtigt. Ziel ist es, die gewonnenen Erkenntnisse im Komponieren eines Popsongs oder Schlagers praktisch anzuwenden (z.B. in der kostenlosen Online-DAW BandLab).

Ps Musiktheorie und wo sie zu finden ist

Mittwoch, Beginn: 17:15, Dauer: 0:45, Raum L119
Bereich: Weiterführende Themen der Musiktheorie

In diesem Proseminar werden Themen des Musikunterrichts an allgemeinbildenden Schulen daraufhin untersucht, ob Themen der Musiktheorie berührt werden. Lassen sich Berührungspunkte feststellen, werden diese Themen fachwissenschaftlich erörtert, wobei es nicht Ziel ist, die dabei auftretende Komplexität ungefiltert in den Unterricht zu transportieren. Im Gegenteil, ein Bewusstsein für musiktheoretische Probleme soll vielmehr dafür sensibilisieren, welche Themen der Musiktheorie man im Musikunterricht an allgemeinbildenden Schulen vielleicht lieber nicht ansprechen sollte.