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12. Sitzung / Fuge und Schule (1)

Was bisher geschah...

  • Sie kennen die Vorgehensweise, aus einer Themenvorgabe eine Fugenexposition zu gestalten.  
  • Sie kennen die Formgestaltung des Konzerts für 2 Violinen BWV 1043 von J. S. Bach.  
  • Sie kennen die Technik, Fugenthemen in einer für das 18. Jahrhundert typischen Weise  beantworten zu können und wissen um die Historizität dieses Phänomens.
  • Sie können den Verlauf einer Fuge mithilfe von Themeneinsätzen und dreistimmigen Gerüstsätzen (Satzmodellen) disponieren.
  • Sie kennen Möglichkeiten der Schlussgestaltung von Fugen. 
  • Sie kennen die Fugen aus dem WtKl I in C-Dur, c-Moll, cis-Moll, D-Dur, E-Dur, F-Dur und a-Moll sowie die Fuge in C-Dur, c-Moll, d-Moll, G-Dur, g-Moll und As-Dur aus dem WtKl II.
  • Sie kennen offene Lernmaterialien zum Erarbeiten der Grundlagen der Musik des 18. Jahrhunderts.
  • Sie kennen den geplanten Verlauf und die Lernziele des Seminars.

Beabsichtigte Lernziele

  • Entwickeln von Ideen zu einer Didaktik der Fuge für den Unterricht an allgemeinbildenden Schulen. 

Besprechungen von Stilübungen

Dauer:
15 Minuten
Arbeitsform
Gruppenarbeit

Ggf. Besprechung von Hausarbeiten zur Stilübung.

Analyse Schulbucheinheit (1)

Dauer:
20 Minuten
Arbeitsform
Gruppenarbeit

Untersuchen Sie die Unterrichtseinheit zur Fuge aus dem Schulbuch Tonart 9/10 (S. 172–173) und beantworten sie dazu die folgenden Fragen:

  • Was soll gelernt werden?
  • Wie soll es gelernt werden?

Bewerten Sie auf der  Grundlage Ihrer Antworten die Unterrichtseinheit und begründen Sie Ihre Meinung. 

Analyse Schulbucheinheit (2)

Dauer:
20 Minuten
Arbeitsform
Gruppenarbeit

Untersuchen Sie auch die folgenden Materialien (Kommentar und Unterrichtseinheit) zur Fuge und beantworten sie dazu die nachstehenden Fragen:

  • Was soll gelernt werden?
  • Wie soll es gelernt werden?

Bewerten Sie auf der  Grundlage Ihrer Antworten die Unterrichtseinheit und begründen Sie Ihre Meinung.

Die Praxis der Theorie

Vergleich der Unterrichtseinheit und Reflexion der dahinter liegenden didaktischen Ideen.  

Fuge und Lebenswelt

Dauer:
15 Minuten
Arbeitsform
Gruppenarbeit

Überlegen Sie, in welchen Kompositionen nach 1750 die Kenntnis des Kompositionsprinzip Fuge eine Rolle spielt und ordnen Sie Ihre Ideen durch Eintragung in eine Liste.

Schlussrunde

Rück- und Ausblick.

Hausaufgabe

...noch ergänzen

Sie sollten wissen

  • Sie kennen die Fugen aus dem WtKl I in C-Dur, c-Moll, Cis-Moll, D-Dur, E-Dur, F-Dur, g-Moll und a-Moll sowie aus dem WtKl 2 die Fuge in C-Dur, c-Moll, d-Moll, G-Dur, g-Moll und As-Dur.
  • Sie kennen das Bachs Doppelkonzert für 2 Violinen BWV 1043 und das Konzert in a-Moll sowie die formale Konzeption der Werke (9. und 11. Sitzung).
  • Sie kennen Violinkonzerte von A. Vivaldi (R 522 und R 356) und die formalen Konzeptionen dieser Werke (10. Sitzung)
  • Sie kennen Modelle für typische Formverläufe für eine Dur- und Moll-Tonart (5. Sitzung).
  • Sie kennen die Vorgehensweise, um einen tonalen Fugenverlauf zu gestalten (6. Sitzung)  
  • Sie kennen /theoretisch) Möglichkeiten, diese tonal wichtigen Stationen dieser Formverläufe mit Satzmodellen zu verbinden (5. Sitzung). 
  • Sie können Fugenthemen in einer für das 18. Jahrhundert typischen Weise beantworten und wissen um die Historizität dieses Phänomens (1. Sitzung).
  • Sie können eine Fugenexposition durch Erstellen eines dreistimmigen Satzes und Disposition der Einsätze ausarbeiten (3. und 4. Sitzung). 
  • Sie kennen offene Lernmaterialien zum Erarbeiten der Grundlagen der Musik des 18. Jahrhunderts (z.B. von Fugen und Konzerten, 1. Sitzung). 
  • Sie kennen den geplanten Verlauf und die Lernziele des Seminars (1. Sitzung).
  • Sie kennen verschiedene didaktische Konzeptionen, das Thema Fuge in der allgemeinbildenden Schule zu unterrichten.