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12. Sitzung / Musiktheorie und Musikwissenschaft

Was bisher geschah...

  • Sie können mit der Operatoren-Suche in Wikipedia und anderen Datenbanken umgehen und diese für eine wissenschaftliche Recherche sinnvoll einsetzen.
  • Sie haben eine begründete Meinung zu dem Online-Lexikon Wikipedia.
  • Sie kennen die Datenbanken JSTOR, WorldCat, DBIS, RILMRISM, EZBSpringerLink und Subito.
  • Sie können aus rechtlicher und aus formaler Sicht korrekt zitieren und einen bibliografischen Nachweis verfassen.
  • Sie kennen das Modell des hermeneutischen Zirkels und in groben Zügen die Geschichte sowie Themen der musikwissenschaftlichen Hermeneutik. 
  • Sie kennen das Grundproblem (Komplexität) sowie Grundbegriffe der konstruktivistischen Systemtheorie. 
  • Sie kennen unterschiede im musikwissenschaftlich-hermeneutischen und konstruktivistisch-systemtheoretischen Denken. 
  • Sie können eine professionelle Vorlage für eine wissenschaftliche Arbeit in einem Office-Programm erstellen (-> zur Videoanleitung) und wissen um die Möglichkeiten des Versionskontrollsystems GIT

Lernziele

  • Sie Erarbeiten sich ein tiefergehendes Verständnis für die Fachdisziplinen Musikwissenschaft und Musiktheorie.

Lesen und Zusammenfassen

Dauer:
45
Arbeitsform
Gruppenarbeit

Suchen Sie in dem Online-Lexikon MGG (2. Auflage) in dem Artikel ›Musikwissenschaft‹ alle Stellen, an denen der Begriff ›Musiktheorie‹ erscheint. Verstehen Sie die Kontexte und fassen Sie zusammen, welche Bedeutung nach dieser lexikalischen Auffassung die Musiktheorie in der Musikwissenschaft hat. Erstellen Sie abschließend einen kurzen Text, der Ihre Erkenntnisse zusammenfasst.

Diskussion

Dauer:
20 Minuten
Arbeitsform:
Diskussion
  • Stellen Sie die sich in der MGG spiegelnden Auffassung jener Auffassung gegenüber, die Sie dem Text von Jan Philipp Sprick entnehmen konnten (Hausaufgabe).
  • Diskutieren Sie die Auffassungen und vergleichen Sie diese mit Ihrem Vorverständnis zu den Fächern Musikwissenschaft und Musiktheorie.

Schlussrunde

Rück- und Ausblick.

Hausaufgabe

  • Lesen Sie den Text »›Die‹ Musiktheorie ›der‹ Musikpädagogik« von Verena Weidner zum Verhältnis Musikpädagogik und Musiktheorie, in: Musikpädagogisches Handeln. Begriffe, Erscheinungsformen, politische Dimensionen (= Musikpädagogische Forschung 33),  Essen 2012, S. 300-315.
  • Nach Absprache: Schreiben Sie eine kurze Zusammenfassung dieses Textes und schließen Sie mit einem kurzen persönlichen Statement. 

Was Sie wissen sollten...

  • Sie wissen, was ein Suchoperator ist und können diese für eine wissenschaftliche Recherche sinnvoll einsetzen.
  • Sie haben sich mit einigen Hintergründen von Wikipedia beschäftigt und sich eine begründete Meinung hinsichtlich der Bedeutung des Online-Lexikons für das wissenschaftliche Arbeiten gebildet.
  • Sie kennen die Datenbanken JSTOR und WorldCat, das Datenbankinfosystem (DBIS), die Datenbanken RILM, RISM, die EZB und SpringerLink sowie den Dokumentenlieferdienst Subito.
  • Sie wissen um den Konflikt zwischen Urheberrecht und Art. 5 des Grundgesetzes, kennen die Schrankenbestimmung § 51 des Urheberrechts (Zitat) und Probleme, die beim Zitieren in einer wissenschaftlichen Arbeiten auftreten können. 
  • Sie kennen das Modell des hermeneutischen Zirkels und können seine Funktionsweise erklären.
  • Sie können nach den Richtlinien eines Verlags eine korrekte bibliographische Angabe verfassen.  
  • Sie können sich schnell über umfangreiche Artikel in einem Musiklexikon einen Überblick verschaffen.
  • Sie haben die Grundzüge der Geschichte und Themen musikwissenschaftlicher Hermeneutik kennengelernt.
  • Sie kennen die Grundproblematik (Komplexität) und Grundbegriffe der konstruktivistischen Systemtheorie nach Niklas Luhmann.
  • Sie kennen Auswirkungen, die das Denken konstruktivistischer Systemtheorie auf Teilsysteme der Gesellschaft hat (Wissenschaft, Erziehung, Recht). 
  • Sie können Gemeinsamkeiten und Unterschiede im hermeneutischen konstruktivistisch-systemtheoretischen Denken benennen.
  • Sie können eine professionelle Vorlage für eine wissenschaftliche Publikation in einem Office-Programm (Word, Writer) erstellen und kennen die Möglichkeiten des Versionsverwaltungsprogramms GIT. 
  • Sie kennen divergierende Auffassungen zum Verhältnis der Fächer Musikwissenschaft und Musiktheorie.
  • Sie haben ein differenziertes Verständnis für das Gebiet der musikalischen Analyse in einem wissenschaftlichen Kontext.