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5. Sitzung / Text Musikwissenschaftliche Hermeneutik (MGG)

Was bisher geschah...

Lernziele

  • Sie lernen, das wissenschaftliche Sprechen als Sonderform der Alltagssprache zu verstehen (Prädikation, deiktisches Zeigeverhalten etc.). 
  • Sie lernen anhand des Artikels ›Hermeneutik‹ eine Technik kennen, einen umfangreichen Lexikonartikel zu einem Sachgebiet zu verstehen.

Lektüre

Dauer:
30 Minuten
Arbeitsform
Textvorlagen und Gespräch

Besprechung des Textes »Die sprachliche Erschließung der Welt« von Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen, in: Logische Propädeutik. Vorschule des vernünftigen Redens (= B • I - Hochschultaschenbücher 227/227a), Mannheim 1967, S. 45–49 (im Reader zum Seminar S. 7–9) und der Zusammenfassungen.

Schlaglicht-Lesen

Dauer:
45 Minuten
Arbeitsform:
Lesetechnik und Gespräch

Schlaglicht-Lesen des Artikels ›Hermeneutik‹ von Siegfried Mauser, in: Die Musik in Geschichte und Gegenwart, Sachteil, Bd. 4 , hrsg. von Ludwig Finscher, 2. Aufl., Kassel 1996, Sp. 261–270 (im Reader zum Seminar S. 10–14).

Schlussrunde

Rückblick und Zusammenfassung zur Hermeneutik.

Hausaufgabe

  • Lesen Sie den Text »Reduktion von Komplexität als Bezugsproblem der Systembildung« von Wolfgang Ludwig Schneider, in: Grundlagen der soziologischen Theorie, Bd. 2: Garfinkel – RC – Habermas – Luhmann, 3. Aufl., Wiesbaden 2009, S. 251–256 (im Reader zum Seminar S. 15–20).
  • Nach Absprache: Schreiben Sie eine kurze Zusammenfassung dieses Textes und schließen Sie mit einem kurzen persönlichen Statement.  

Was Sie wissen sollten...

  • Sie wissen, was ein Suchoperator ist und können diese für eine wissenschaftliche Recherche sinnvoll einsetzen.
  • Sie haben sich mit einigen Hintergründen von Wikipedia beschäftigt und sich eine begründete Meinung hinsichtlich der Bedeutung des Online-Lexikons für das wissenschaftliche Arbeiten gebildet.
  • Sie kennen die Datenbanken JSTOR und WorldCat, das Datenbankinfosystem (DBIS), die Datenbanken RILM, RISM, die EZB und SpringerLink sowie den Dokumentenlieferdienst Subito.
  • Sie wissen um den Konflikt zwischen Urheberrecht und Art. 5 des Grundgesetzes, kennen die Schrankenbestimmung § 51 des Urheberrechts (Zitat) und Probleme, die beim Zitieren in einer wissenschaftlichen Arbeiten auftreten können. 
  • Sie kennen das Modell des hermeneutischen Zirkels und können seine Funktionsweise erklären.
  • Sie können nach den Richtlinien eines Verlags eine korrekte bibliographische Angabe verfassen.  
  • Sie können sich schnell über umfangreiche Artikel in einem Musiklexikon einen Überblick verschaffen.
  • Sie haben die Grundzüge der Geschichte und Themen musikwissenschaftlicher Hermeneutik kennengelernt.